Geschichte der Tierbestattung – eine kleine Entscheidungshilfe

13. Oktober 2014 | No Comments

Seit wann werden eigentlich Haustiere bestattet? Ist das vielleicht eine Modeerscheinung der heutigen Zeit? Was ist richtig und was ist falsch?
Diese Frage stellen sich immer mehr Tierfreunde, die vor der schwierigen Situation stehen, was mit Ihrem Haustier werden soll, wenn es stirbt. Vorab sei gesagt: Lassen Sie für die Form der Bestattung zuerst Ihr Gefühl entscheiden und danach sollten Sie rationale Entscheidungen für die Details treffen.
Denn die grundsätzliche Entscheidung ob Ihr Liebling dann im heimischen Garten vergraben, auf einem Tierfriedhof beigesetzt oder in einem Tierkrematorium kremiert wird und die Asche in einer schicken Urne dann zu Hause bei Ihnen stehen soll, ist eine Entscheidung die unwiderruflich ist und mit der Sie dann lange leben müssen!
Dieser Betrag soll Ihnen eine kleine Hilfestellung geben.

Die Bestattung von Tieren ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Durch Ausgrabungen ist belegt, dass bereits vor ca. 18.000 Jahren Hunde zusammen mit dem Menschen bestattet wurden. Zuerst in den Hochkulturen wie Ägypten und China. Vor ca. 17.000 Jahren wurde im heutigen Westfahlen ein Mann mit seinem Hund zusammen begraben.
Wir wissen heute, dass vor allem der Wolf, als erster tierischer Helfer des Menschen, von diesem gezähmt und gezüchtet wurde. Es entwickelten sich mit der Nutzung auch emotionale Verbindungen, die letztlich in einer, der jeweiligen Zeit entsprechenden Bestattungskultur mündeten.

Der älteste Tierfriedhof befindet sich in Paris. Er wurde ca. 1899 gegründet und steht heute unter Denkmalschutz. Dort sind über 100.000 Haustiere in teils aufwändigen Gräbern beigesetzt.

Tierbestattung ist also keine Erfindung der Neuzeit! Tierbesitzer haben schon immer eine besondere Beziehung zu ihrem Haustier entwickelt. Wer kennt nicht das schöne Gefühl erwartet zu werden oder die uneingeschränkte Dankbarkeit des Tieres zu spüren. Sie sind Beschützer und auch Therapeuten für uns!

Bei diesem Thema darf man nicht verkennen, dass der Tot unserer tierischen Freunde irgendwann eine unausweichliche Tatsache wird, mit der man sich auseinandersetzen muss. Die Tierverwertung, bei der das Haustier industriell entsorgt wird, war lange neben dem Vergraben die einzige Möglichkeit. Lassen Sie Ihr Haustier beim Tierarzt, geht es in aller Regel diesen Weg!

Heute gibt es zum Glück mehrere Formen, die eine Alternative zur Tierverwertung darstellen.
In Deutschland gibt es ca. 14 Tierkrematorien, die direkt umfangreiche Dienstleistungen anbieten, wie zum Beispiel das PORTALEUM in Berlin. Diese Bestattungszentren haben in der Regel auch Zugang zu einem der ca. 45 Tierfriedhöfe in Deutschland.
Tierbestatter ohne eigene Krematorien oder Friedhöfe bieten meist das gesamte Spektrum von Dienstleistungen der Tierbestattung an und organisieren das dann mit Partnerunternehmen.

Regional unterschiedlich sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Vergraben von Haustieren außerhalb von zugelassenen Tierfriedhöfen. In manchen Gemeinden und Kreisen ist es generell verboten, andere gestatten es ausschließlich auf eigenen Grundstücken mit Auflagen. Es ist immer ratsam, sich bei seiner Gemeinde zu erkundigen was erlaubt ist.

Mehr Informationen zum Thema Tierbestattung und Leistungsangebote erhalten Sie auf www.portaleum.de oder über die Hotline (030) 500 19 007 (08:00 Uhr bis 18:00 Uhr)

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